Professionell erkennen , ansprechen und sicher handeln
Suizidale Krisen bei Jugendlichen sind ein sensibles und fachlich anspruchsvolles Thema und gehören damit zu den herausforderndsten Situationen im pädagogischen und beratenden Alltag. Genau dafür wurde diese Fortbildung für pädagogische Fachkräfte zur Suizidalität bei Jugendlichen entwickelt. Viele Fachkräfte erleben in der Arbeit mit Jugendlichen Situationen, in denen Unsicherheit entsteht: Was ist noch eine „normale Krise“ – und was braucht sofortiges Handeln? Wie spreche ich ein belastendes Thema an, ohne zu überfordern? Und wie bleibe ich selbst handlungsfähig, wenn die Situation emotional herausfordernd ist?
Diese Fortbildung bietet einen klaren, geschützten Rahmen, um suizidale Krisen von Jugendlichen fachlich einzuordnen, Warnsignale zu erkennen und Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen. Sie richtet sich an Fachpersonen aus JaS, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Beratungsstellen, offener Kinder- und Jugendarbeit sowie pädagogischen Teams an Schulen
Inhalte der Fortbildung
Ich arbeite praxisnah, klar strukturiert und mit direktem Bezug zum beruflichen pädagogischem Alltag. Daraus ergeben sich folgende Inhalte der Fortbildung:
- Suizidale Krisen erkennen und einordnen Warnsignale, Dynamiken, Risiko- und Schutzfaktoren
- Professionelle Haltung entwickeln Umgang mit eigenen Unsicherheiten, Ängsten und Grenzen
- Gesprächsführung mit Jugendlichen in Krisen wertschätzend, klar, deeskalierend – inkl.. praktischer Methoden
- Strukturierte Risikoabschätzung Einschätzung der Akutheit, Dokumentation, Zuständigkeiten
- Konkretes Handeln im Krisenfall Kooperation mit Schule, Jugendhilfe, Klinik und Beratungsstellen
- Elternarbeit in belastenden Situationen typische Reaktionen verstehen, professionell begleiten
- Selbstfürsorge & Teamgesundheit Belastungsgrenzen erkennen, handlungsfähig bleiben
Meine Haltung dabei ist: aufmerksam hinschauen, professionell begleiten und gemeinsam tragfähige Alternativen zu suizidalen Gedanken oder Handlungen entwickeln.

nächste Termine der Fortbildung und Rahmenbedingungen
Wenn Sie sich in einem geschützten, praxisnahen Rahmen mit dem Thema Suizidalität bei Jugendlichen auseinandersetzen und Ihre Handlungssicherheit stärken möchten – sei es, weil Sie bereits mit dem Thema konfrontiert waren oder sich präventiv orientieren wollen – stehen Ihnen zwei Fortbildungstermine zur Auswahl
Samstag 30.01.2027 von 9:00 Uhr – 18:30 Uhr oder
Samstag 05.06.2027 von 9:00 Uhr – 18:30 Uhr
- Dauer: 1 Tag (ca. 8 Stunden)
- Kosten: 190€
- Ort: Verstehensraum, Erlangen
- Teilnehmende: 5-6 Personen
- Materialien: praxiserprobte Vorlagen, Gesprächsleitfäden, Risikoabschätzungsbogen, Dokumentationshilfen
- Format: Präsenz, kompakt, praxisnah
Die kleine Runde mit maximal 5–6 Teilnehmenden ist bewusst gewählt. Dadurch bleibt Raum für Fragen, Reflexion und eine klare Übertragung der Inhalte in den eigenen beruflichen Alltag.
Wenn Sie merken, dass Sie sich mit dem Thema vertieft auseinandersetzen möchten oder die Inhalte Sie ansprechen, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen. Ich sende Ihnen alle weiteren Informationen unverbindlich zu und kläre offene Fragen in Ruhe mit Ihnen
Für Einrichtungen, Schulen und Teams
Die Fortbildung Suizidalität bei Jugendlichen kann auch exklusiv für Schulen, Jugendhilfe, Beratungsstellen oder pädagogische Teams durchgeführt werden. In diesem Rahmen passe ich Inhalte, Beispiele und Materialien an Ihren konkreten Arbeitskontext an – zum Beispiel an bestehende Schutz- und Krisenkonzepte, interne Abläufe oder typische Situationen aus Ihrem Arbeitsfeld. Auch der zeitliche Rahmen ist flexibel gestaltbar: möglich sind kompakte Einheiten an einem ganzen Tag, mehrere halbe Tage, zwei aufeinanderfolgende Nachmittage oder ein mehrtägiges Format. Wir klären gemeinsam, welche Struktur für Ihr Team sinnvoll ist und wie sich die Fortbildung gut in Ihren organisatorischen Alltag einbetten lässt
Kollegiale Fallberatung
Für konkrete Fälle oder belastende Situationen biete ich zusätzlich kollegiale Fallberatung an – einzeln oder für kleine Teams. Sie schafft einen sicheren Rahmen, um Situationen zu sortieren, zu verstehen und professionell zu handeln
FAQ – Häufige Fragen zur Fortbildung Suizidalität bei Jugendlichen
Wie hilft die Fortbildung dabei, suizidale Krisen sicher einzuschätzen?
Die Fortbildung vermittelt eine klare Struktur zur Einschätzung suizidaler Krisen. Fachkräfte lernen, Warnsignale zu erkennen, Dynamiken zu verstehen und Risiko- sowie Schutzfaktoren einzuordnen. Durch konkrete Beispiele aus dem pädagogischen Alltag wird deutlich, wie sich Akutheit einschätzen lässt und welche Schritte im Krisenfall notwendig sind. Die Teilnehmenden erhalten praxiserprobte Materialien, die im beruflichen Alltag direkt genutzt werden können.
Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische und beratende Fachpersonen, die mit Jugendlichen arbeiten. Dazu gehören JaS, Schulsozialarbeit, Lehrkräfte Jugendhilfe, Beratungsstellen, offene Kinder- und Jugendarbeit sowie pädagogische Teams an Schulen. Sie eignet sich für Menschen, die Sicherheit im Umgang mit belastenden Situationen gewinnen möchten und eine klare Orientierung für professionelles Handeln suchen – unabhängig von Berufserfahrung.
Was lerne ich konkret für meinen beruflichen Alltag?
Die Teilnehmenden erhalten konkrete Gesprächsmethoden, klare Schritte für die Risikoabschätzung und praxiserprobte Vorlagen für Dokumentation und Krisenabläufe. Sie lernen, wie sie belastende Themen ansprechen, deeskalierend begleiten und Zuständigkeiten klären können. Zusätzlich wird der Umgang mit eigenen Unsicherheiten und Belastungsgrenzen thematisiert, damit Fachkräfte auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben
Kann die Fortbildung auch für mein Team oder meine Einrichtung gebucht werden?
Ja. Die Fortbildung ist exklusiv für Teams, Schulen, Einrichtungen oder pädagogische Gruppen buchbar. Sie kann an bestehende Schutz- und Krisenkonzepte angepasst sowie zeitlich flexibel gestaltet werden. Inhalte, Beispiele und Materialien werden auf den jeweiligen Kontext abgestimmt, sodass die Fortbildung direkt in den beruflichen Alltag integrierbar ist.
Wie setzen sich die Kosten der Fortbildung zusammen?
Die Teilnahmegebühr für die Fortbildung in meiner Praxis in Erlangen zu den oben genannten Terminen beträgt 190 € pro Person und umfasst alle Materialien, Getränke sowie die praxiserprobten Vorlagen, die Sie im beruflichen Alltag direkt nutzen können. Für Einrichtungen, Schulen oder Teams wird der Preis individuell abgestimmt. Dabei berücksichtige ich Gruppengröße, Format, Inhalten und gewünschter Anpassung an bestehende Schutz- und Krisenkonzepte.
Was passiert, wenn ich nach der Fortbildung noch Fragen oder „Fälle“ habe?
Für belastende Situationen oder konkrete „Fälle“ steht gegen zusätzliches Honorar kollegiale Fallberatung zur Verfügung. Sie bietet einen geschützten Rahmen, um Situationen zu sortieren, fachlich einzuordnen und professionell zu handeln. Viele Fachkräfte nutzen diese Möglichkeit, um nach der Fortbildung Sicherheit zu vertiefen oder schwierige Fälle strukturiert zu reflektieren.
Ihr erster Schritt zur Fortbildung Suizidalität bei Jugendlichen
Wenn Sie überlegen, ob die Fortbildung für Ihr Team oder Ihre Einrichtung sinnvoll sein könnte, können Sie gerne ein kostenloses telefonisches Erstgespräch vereinbaren. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam, welche Themen für Sie relevant sind, welche Erfahrungen Sie im Umgang mit suizidalen Krisen bereits gesammelt haben und welche Schwerpunkte für Ihre Zielgruppe hilfreich wären sowie ein möglicher zeitlicher Rahmen aussehen könnte und welche Kosten auf Sie zukommen.
Sie erreichen mich telefonisch, per Mail oder — mit Hinweis auf eingeschränkten Datenschutz — über meine berufliche WhatsApp‑Nummer. Gerne gebe ich Ihnen einen ersten Überblick über Inhalte, Ablauf und Terminmöglichkeiten.
Zu den oben genannten Terminen kann die Fortbildung auch von Einzelpersonen die als pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte oder allgemein mit Jugendlichen arbeiten, direkt in meiner Praxis in Erlangen besucht werden. Wenn Sie sich persönlich weiterbilden möchten oder sich mehr Sicherheit im Umgang mit suizidalen Krisen bei Jugendlichen wünschen, können Sie ebenfalls ein kostenloses telefonisches Erstgespräch vereinbaren. Gerne können wir dort alle Fragen klären. Falls Sie sich danach für eine Teilnahme entschieden erfolgt die Anmeldung anschließend unkompliziert per Mail direkt an mich.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Fortbildung zu Ihrem Bedarf passt, freue ich mich auf den gemeinsamen Austausch.
