Fortbildung zu suizidalen Krisen bei Jugendlichen

Suizidale Krisen erkennen, ansprechen, sicher handeln

Fortbildungen zu Suizidalität bei Jugendlichen für Schule, Jugendhilfe und Beratung


Suizidalität bei Jugendlichen ist ein sensibles und hochrelevantes Thema in Schule, Jugendhilfe und Beratung. Pädagogische Fachkräfte begegnen zunehmend Jugendlichen in belastenden oder akuten Krisensituationen und benötigen klare Orientierung, um sicher und professionell handeln zu können.
Als systemische Beraterin und ehemalige Jugendsozialarbeiterin mit 17 Jahren Erfahrung biete ich eine praxisnahe Fortbildung zum professionellem Umgang mit suizidalen Krisen von Jugendlichen an. Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen, empathische Gesprächsführung und konkrete Handlungsschritte im Krisenfall – klar strukturiert, alltagsnah und direkt einsetzbar.

Hier finden Sie ein kompaktes Infoblatt (One‑Pager) zum Download:
Es bietet einen schnellen, übersichtlichen Einblick in die 1‑ oder 3‑tägige Fortbildung – mit allen wichtigen Informationen zu Inhalten, Zielen, Methoden und Rahmenbedingungen. Ideal für Schulen, Jugendhilfe, Träger und alle, die sich orientieren möchten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie gerne weiter oder melden Sie sich direkt bei mir.


Fortbildungsformate im Überblick

  • 1‑tägige Fortbildung für Schulen
  • 3‑tägige Fortbildung für pädagogische Fachkräfte (Jugendhilfe, Beratung, multiprofessionelle Teams)

Beide Formate sind fachlich fundiert, praxisorientiert mit sofort anwendbaren Methoden und Materialien – unterscheiden sich jedoch in der Tiefe der Beratungs‑ und Interventionsmethoden.


Ziele beider Fortbildungen

  • Sicherheit im Erkennen und Ansprechen suizidaler Krisen
  • Strukturierte Risikoabschätzung
  • Professionelle Gesprächsführung in belasteten Situationen
  • Klarheit über Handlungsschritte und Zuständigkeiten
  • Entwicklung einer reflektierten, professionellen Haltung

⭐ 1‑tägige Fortbildung für Schulen
Handlungssicherheit im Umgang mit suizidalen Krisen im schulischen Alltag
Zielgruppe:
Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, JaS, Beratungslehrkräfte, Schulpsychologie, schulische Krisenteams.
Kurzbeschreibung:
Ein kompakter, praxisnaher Fortbildungstag, der zentrale Aspekte suizidaler Krisen vermittelt und konkrete Handlungsschritte für den schulischen Alltag aufzeigt.

Themenfelder der Schulfortbildung

  • Warnsignale und Risikofaktoren erkennen
  • Suizidalität als Krisensymptom verstehen und die eigene Haltung refelktieren
  • Gesprächsführung mit Jugendlichen in belasteten Situationen
  • Einschätzung der Akutheit
  • Vorgehen im schulischen Krisenfall
  • Grenzen der schulischen Zuständigkeit
  • Selbstfürsorge im schulischen Alltag

Methoden & Materialien

  • praxisnahe Fallbeispiele
  • Kleingruppenarbeit
  • Gesprächsübungen
  • druckfertige Materialien (Flussdiagramm, Leitfäden, Arbeitsblätter)

Alle Materialien sind schulnah, verständlich und direkt einsetzbar.

Finanzierung und Kosten:
Der Workshop ist möglicherweise anschlussfähig an die Ziele des Startchancenprogramms (z. B. Chancenbudget – Säule II, Stärkung multiprofessioneller Teams – Säule III) und kann – je nach Landesregelung – über entsprechende Mittel finanziert werden. Die Entscheidung über die Förderfähigkeit liegt bei Schulträger bzw. Schulaufsicht.


⭐ 3‑tägige Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Professionelle Handlungskompetenz für Jugendhilfe, Beratung und multiprofessionelle Teams
Zielgruppe:
Fachkräfte der Jugendhilfe, JaS/Schulsozialarbeit, Beratungsstellen, offene Jugendarbeit sowie weitere pädagogische Fachkräfte.
Kurzbeschreibung:
Eine vertiefende Fortbildung, die Wissen, Haltung und methodische Kompetenzen im Umgang mit suizidalen Krisen stärkt. Mit Raum für Reflexion, Fallarbeit und methodische Vertiefung sowie Zeit zum ausprobieren verschiedener Beratungstools.

Themenfelder

  • Grundlagen & Dynamiken suizidaler Krisen
  • Professionelle Haltung, Rolle & Abgrenzung
  • Risikoabschätzung & Orientierung in akuten Situationen
  • Gesprächsführung mit Jugendlichen in Krisen
  • Handeln im Krisenfall
  • Kooperation mit Jugendhilfe, Schule, Klinik & Beratungsstellen
  • Elternarbeit in belasteten Situationen
  • Methoden zur Stabilisierung & Orientierung
  • Ressourcenorientierung & systemische Fragetechniken
  • Selbstfürsorge & Teamgesundheit

Methoden & Materialien

  • fallbasierte Arbeit mit Praxisbeispielen
  • Übungen zur Gesprächsführung und Risikoabschätzung
  • Arbeit in Kleingruppen und im Gesamtplenum
  • druckfertige Materialien (z. B. Orientierungshilfen, Gesprächsleitfäden, Dokumentationshilfen, Reflexionsbögen)
  • Ausprobieren verschiedener Beratungstools.

Die Materialien sind so gestaltet, dass sie in bestehende Schutz‑, Hilfe‑ oder Krisenkonzepte integriert und in unterschiedlichen Settings direkt in der Beratung genutzt werden können.